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   Hope´s  Journey  Team beim Aufladen.

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HASCO Aktuell


 Schutz für Schulen in Afghanistan

                             

Während der letzten zwei Jahre hatten Schulen im Osten und Süden Afghanistans mit vielen Problemen zu kämpfen. Die Schulen wurden von extremistischen Gruppen angegriffen und mussten wegen der schlechten Sicherheitslage oft ganz geschlossen werden. Aus diesem Grund wurde 200.000 afghanischen Kindern im schulfähigen Alter das Recht auf eine Schulausbildung verwehrt.

Nach den Angaben der afghanischen Schulbehörden wurden in den letzten zwei Jahren mehr als achzig Lehrer und Kinder barbarisch umgebracht und fünfzig verletzt. Die direkten Angriffe auf Lehrer und Kinder beunruhigen die Behörden und die örtlichen Gemeinschaften sehr.

Die schulische Grundausbildung stellt eine der Hauptsäulen für eine erfolgreiche und sichere Zukunft Afghanistans dar. Ohne ausgebildete Menschen ist es nach drei Jahrzenten des zerstörerischen Krieges sehr schwierig, dieses zerrissene Land mit seiner zerschlagenen Wirtschaftslage wieder aufzubauen. Die Extremisten attackieren gezielt Afghanistans Zukunft, um das Land in einem schlecht entwickeltem und somit verwundbarem Zustand zu belassen.

Es ist heute eine der größten Herausforderungen der afghanischen Schulbehörden, die Schulen und Ausbildungsstätten vor Anschlägen der Taliban zu beschützen. Einer der erfolgreichesten Wege, die Schulen in dieser unstabilen Regionen zu schützen, ist der Aufbau von örtlichen Schulverteidigungsgruppen. Glücklicherweise konnten einige Schulen in den Provinzen Paktiya, Khost und Paktika auf diese Art in den letzten Monate erfolgreich beschützt werden.


In der Provinz Laghman haben die Schulbehörden eine andere Methode zum Schutz der Schulen entwickelt. Hier hat jede Schule eine Pfadfindergruppe von Schulkindern eingeteilt, um das Bedürfnis nach Ausbildung und gleichzeitigem Schutz der Schulen bei den örtlichen Gemeinschaften publik zu machen

Um diesen Plan erfolgreich durchzuführen wurde HASCO um Uniformen für die Mädchen (Zaranjoni) und Jungen (Zarandoi) Pfadfinder gebeten. Diese Schulpfadfinder haben eine lange Tradition in Afghanistan. Neben der gemeinnützigen Dienste agieren sie auch als Aufseher in den Schlafhallen und Schulgebäuden, als Schülerlotsen und sogar als Ehrenwache für ihre Schule.

Dank der Hilfe der österreichischen Schulbehörden konnte HASCO dieser Anfrage nach Unterstützung nachkommen und besorgte 200 Schuluniformen für Jungen und Mädchen.

Herr H.Khaled, Direktor von HASCO, drückt seine Wertschätzung und große Dankbarkeit für die österreichischen Schulbehörden aus und hofft, dass solch wertvolle Hilfe auch in Zukunft weitergeführt wird

 


HASCO Presseinfo / Wien :

,                              Volontär des Jahres


 

Jedes Jahr honoriert das United Nations Volunteer (UNV) Programm, das 1970 durch die UN Generalversammlung ins Leben gerufen wurde,   zehn ehrenamtlich Tätige, die durch ihr außerordentliches Engagement einen Teil zum sozialen und ökonomischen Fortschritt in der Welt beigetragen haben.

UNV fördert durch die Vermittlung von Ehrenamtlichen die Bemühungen von Regierungen und internationalen Gemeinschaften, die Entwicklungsziele des Jahrtausends zu erreichen.

In diesem Jahr wurde u.a. Frau Rajaa, die ehrenamtlich für HASCO tätig ist, vom United Nation Volunteers (UNV) Programm geehrt. Frau Rajaa lebt im Oman und ist Mutter von fünf Kindern. Sie ist die Leiterin der englischen Abteilung einer Schule im Oman und hat sich im letzten Jahr trotz ihres vollen Terminkalenders für die Zukunft der afghanischen Kinder eingesetzt.

Herr Khaled, Gründer und Direktor von HASCO gratulierte Frau Rajaa und dankte ihr  für ihr außergewöhnliches Engagement. Die Honorierung von Frau Rajaa als eine der Ehrenamtlichen des Jahres 2006 durch das UNV-Programm ist nach Ansicht von Herrn Khaled eine angemessene  Anerkennung ihres Einsatzes für die Kinder in Afghanistan.

Herr Khaled meint, dass die Tätigkeit von Frau Rajaa ein Vorbild und ein gutes Beispiel für uns alle ist.  Das ist das erste Mal, dass eine Volontärin einer österreichischen Organisation von der UNV geehrt wurde.  

Die „Hilfsorganisation für Afghanische Schulkinder“  (HASCO) ist eine in Wien ansässige ehrenamtlich tätige Organisation. HASCO ist bemüht den Aufbau eines Schulsystems in Afghanistan zu unterstützen, da Kinder die Zukunft jeder Gesellschaft sind. Um weitere humanitäre Katastrophen zu verhindern und um ein friedliches, gedeihendes und freundliches Land wieder herzustellen muss man die junge Generation darin unterstützen die Jahre der fehlenden Schulbildung auszugleichen


  Afghanistan’s Reise der Hoffnung


 

Die Reise der Hoffnung ist ein gemeinsames Projekt zwischen School Supplies for Afghanistan (SSA) in Florida und Help Afghan School Children Organization (HASCO) in Wien.

Der erste Teil der Reise begann im März 2004 in den Vereinigten Staaten als Herr Cary, der Direktor von SSA, mit anderen Mitgliedern von SSA eine Reise unternahm um auf dem Weg mehrere Tonnen gespendeter Schulmaterialien für afghanische Kinder abzuholen. Die Reise startete in Südwest Colorado. Von dort aus ging es mehr als viertausend Meilen nach New Hampshire, Philadelphia, und wieder zurück zum Hauptquartier von SSA nach Florida.

Die Afghanische Reise der Hoffnung ist der zweite Teil des Projekts für die Verteilung von mehreren Tonnen Schulmaterialien an die Kinder in verschiedenen Teilen Afghanistans. Während dieser Reise der Hoffnung werden auch 1000 Schultaschen verteilt, die von der Stadt Wien gespendet wurden.

 Die Internationale Afghanistan-Schutz Kräfte (ISAF) werden das Programm durch die Verschiffung der gespendeten Güter nach Afghanistan im Rahmen des Denton Programms unterstützen.

Die afghanische Reise der Hoffnung startet im Norden von Kabul und geht von dort aus weiter in die östliche Provinz Laghman. Auf der 200 km langen Strecke werden mehrere Tonnen Schulmaterialien, wie z.B. Stifte, Bleistifte, Schulhefte, Computer und Schultaschen an Schulen und Kinder verteilt.

 

 


Schultaschen für afghanische Schulkinder


 In Afghanistan sind die Schulen in den Provinzen und Distrikten meist weit entfernt und die Kinder haben täglich einen sehr langen Fußmarsch vor sich um zur Schule zu gelangen. In manchen Gegenden müssen die Kinder Hindernisse, wie z.B. Flüsse, Brücken und Berge überwinden um ihre Schule zu erreichen. Durch die Verteilung von Schultaschen können die Kinder ihre Schulunterlagen leichter über diese langen Strecken tragen. Aus wirtschaftlichen Gründen können die meisten Familien in Afghanistan ihre Kinder nicht mit Schulmaterialien, wie z.B. Stifte, Bleistifte, Schulhefte und Schultaschen, ausstatten.

Die Stadt Wien unterstützt HASCO´s Schultaschenprojekt für afghanische Schulkinder.Herr Khaled, der Direktor von Help Afghan School Children Organisation (HASCO), dankt der Stadt Wien für die wichtige Hilfe und hofft, dass die Stadt Wien die afghanischen Kinder auch in Zukunft unterstützen wird.

 Die 1000 Schultaschen mit Schulmaterialien werden während HASCO’s Reise der Hoffnung verteilt. Diese Reise wird in Mir bacha Kot Distrikt nördlich von Kabul gestartet und von dort weiter in die östliche Provinz Laghman weitergehen. Die Reise der Hoffnung beginnt zu der Zeit, wenn auch das Schuljahr in den meisten Teilen Afghanistan’s anfängt.

 


NEWS und Berichte


Treffen mit dem Präsidenten der I.R Afghanistan, Hamid Karzai



Wien - Die USA werden nach Angaben des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai ihre Truppen in Afghanistan im nächsten Jahr wahrscheinlich reduzieren. Dies bedeute jedoch nicht, dass Washington seinem Land weniger Aufmerksamkeit schenken werde, so Karzai am Dienstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundespräsident Heinz Fischer in Wien. Diese Truppenreduzierung der Amerikaner werde durch die NATO sowie afghanische Streitkräfte kompensiert. Fischer zeigte sich nach dem Gespräch mit Karzai optimistisch über die Entwicklung in Afghanistan. Österreich werde seine Hilfszusagen einhalten. Fischer verwies auf die Einsätze des österreichischen Bundesheeres in Afghanistan und zeigte sich erfreut, dass Karzai Unterstützung für Österreichs Bestrebungen auf einen UNO-Sicherheitsratssitz in den Jahren 2009/2010 zugesagt habe. Karzai sagte, sein Land werde solange ausländische Truppen benötigen, bis "wir auf eigenen Füßen stehen können" und die Institutionen wie Militär, Polizei und Justiz gefestigt seien. Wann dieser Zeitpunkt gekommen sein wird, lasse sich derzeit nicht abschätzen. "Der Aufbau des Staates braucht Zeit" und die "Wunden der Zerstörung" in seinem Land müssten heilen.

Zum Terrorismus sagte der afghanische Präsident, dieser werde Afghanistan noch länger beschäftigen. Das der Terror nicht erfolgreich sei, habe jedoch die "massive Teilnahme" an den jüngsten Parlamentswahlen gezeigt. Die beste Antwort auf den Terrorismus sei eine Stärkung der demokratischen Institutionen. Die radikalislamischen Taliban und die Terror-Organisation setze Karzai gleich: "Das ist dasselbe, wir unterscheiden hier nicht." Er betonte, seine Regierung habe die Kontrolle über das ganze Land, allerdings fehlten in manchen Landesteilen noch die "verwaltungstechnischen Fähigkeiten" um die staatlichen Dienstleistungen anbieten zu können.

Als wichtigstes Problem bezeichnete Karzai den Drogenanbau in seinem Land. Im Vorjahr sei es gelungen, den Mohnanbau um 21 Prozent zu reduzieren, für heuer erwarte er ein ähnliches Ergebnis.

Bundespräsident Fischer unterstrich die Bedeutung der neuen afghanischen Verfassung und der jüngsten, fair verlaufenen Parlamentswahlen. Beeindruckt habe ihn auch die wachsende Rolle der Frauen im politischen Leben Afghanistans. Karzai sagte zu, eine Ausstellung baktrischen Goldes nach Wien zu bringen. Der afghanische Präsident besucht am Nachmittag das Parlament, wo er mit Nationalratspräsident Andreas Khol (V) zusammentrifft. Am Abend ist ein Gespräch mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) vorgesehen.

Karzai hat am Montag und Dienstag auch an der Konferenz "Der Islam in einer pluralistischen Welt" in der Wiener Hofburg teilgenommen und in seinem Redebeitrag vom Dienstagvormittag eine positive Bilanz der letzten vier Jahre in seinem Land gezogen. Es sei "viel erreicht" worden. Die "progressive Verfassung" auf Basis des Islam garantiere die gleichen Menschenrechte für alle, anerkenne die soziale und sprachliche Vielfalt in Afghanistan und habe dazu geführt, dass 71 der 249 afghanischen Parlamentsabgeordneten Frauen seien. Der Aufbau einer afghanischen Zivilgesellschaft zeige sich auch in der Vielfalt der Medien und der Gründung von Menschenrechtsorganisationen.

Karzai wies darauf hin, dass der Islam historisch immer eine tolerante Religion war und andere Kulturen anerkannte. Die Muslime seien von Beginn an "sehr kosmopolitisch" gewesen. "Wissenschaft, Literatur und Kunst blühten." Er verwies auf die gemeinsamen moralischen Werte der verschiedenen Kulturen und Religionen, die das Fundament des Zusammenlebens bilden müssten. (Schluss) hf/za

Quelle: APA



 


 Oberoesterreichische Nachrichten                       

Karzai: "Der Islam war historisch eine tolerante Religion"

WIEN. Bundespräsident Heinz Fischer empfing gestern den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai in Wien. Karzai ist Teilnehmer an der internationalen Islamkonferenz. Daneben traf er sich mit dem Bundespräsidenten, Kanzler Wolfgang Schüssel (VP) und Nationalratspräsident Andreas Khol (VP) zu bilateralen Gesprächen. Nach dem Treffen mit Fischer sagte Karzai, dass die USA im nächsten Jahr die Truppen in Afghanistan reduzieren werden. Dies bedeute jedoch nicht, dass Washington seinem Land weniger Aufmerksamkeit schenken werde. Afghanistan würde so lange ausländische Truppen benötigen, bis "wir auf eigenen Füßen stehen können".

 

In seinem Redebeitrag auf der Islamkonferenz wies Karzai darauf hin, dass der Islam historisch immer eine tolerante Religion war und andere Kulturen anerkannt habe. Der irakische Präsident Jalal Talabani betonte, der Islam werde von terroristischen Truppen "entstellt". Andere Konferenzteilnehmer wie der US-Spitzendiplomat Daniel Fried betonten, Demokratie sei mit dem Islam vereinbar und kein Monopol des Westens.

 

Außenministerin Ursula Plassnik kündigte an, während des österreichischen EU-Vorsitzes im ersten Halbjahr 2006 eine Konferenz europäischer Imame in Österreich stattfinden wird.


22 Jahre Hilfe für Kinder in Not
 


Kieler Nachrichten

22 Jahre Hilfe für Kinder in Not

1983 gründete Ursula Nölle nach einem Besuch in Pakistan und Afghanistan den "Verein zur Unterstützung von Schulen für afghanische Flüchtlingskinder". Zunächst kümmerte er sich um Mädchen und Jungen, die vor dem Bürgerkrieg in ihrer afghanischen Heimat ins Nachbarland Pakistan geflohen waren, mehr und mehr verlagerte sich die Arbeit des Vereins dann aber nach Afghanistan selbst.

Fast 50 Mal reiste die heute 81-jährige Vereinsgründerin, die inzwischen Ehrenvorsitzende ist, bereits in das von Krieg, Bürgerkrieg und Dürre schlimm verwüstete Land am Hindukusch. 36 Schulen im Norden des Landes hat der Verein in den 22 Jahren seines Bestehens gebaut oder völlig saniert, 26 000 Kinder werden hier unterrichtet.

Die Lehrer an den offiziellen Schulen werden in Afghanistan inzwischen staatlich bezahlt, aber den Bau, die Reparatur und die Unterhaltung von Schulen fördert der Verein immer noch nach Kräften. Etwa 500 000 Euro können jedes Jahr ausgegeben werden, zum großen Teil aus Spenden, neuerdings auch aus Mitteln der Bingo-Lotterie. Hoch angesehen ist der Verein in Afghanistan auch, weil er in einer sehr armen Region Arbeitsplätze schafft.


 


 

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